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Kränkungen – Macht und Ohnmacht Umgang mit Kränkungserfahrungen in der Therapie

12. November, 2026, 10:00 - 13. November, 2026, 12:30

- €499.99

1) Inhalt:
Zahlreiche, bekannte Zitate über das Erfahren von Kränkungen (z.B. aus Homers Odyssee „Dulde,
mein Herz! Du hast noch härtere Kränkungen erduldet“) verdeutlichen die zentrale Bedeutung des
Gefühls und Erlebens im Laufe der menschlichen Entwicklung. Sowohl im Alltag als auch im
psychotherapeutischen Kontext sind wir immer wieder mit Kränkungsthemen konfrontiert.
Schwierige, verletzende zwischenmenschliche Erfahrungen können Kränkungen verursachen. Im
Mittelpunkt stehen Themen wie: sich nicht ernst genommen fühlen, wenig wichtig zu sein,
zurückgewiesen oder kritisiert zu werden. Kränkungserfahrungen haben einen großen Einfluss auf
Beziehungsqualitäten und allzu oft kommt es vor diesem Hintergrund zu Beziehungsabbrüchen. Je
nach frühkindlichen, biografischen Erfahrungen und aktivierten Schemata/Grundüberzeugungen
reagieren Menschen unterschiedlich auf potentiell Kränkendes. Wenig hilfreiche
Bewältigungsstrategien zur Reduktion des Kränkungserlebens können mit Gefühlen wie Rache,
Ohnmacht, Wut, Traurigkeit oder Angst einhergehen. Was unterscheidet resiliente
Verarbeitungsstrategien von dysfunktionalen Bewältigungsstrategien? Wie können wir
Kränkungserfahrungen für die Therapie nutzbar machen und intra- sowie interpsychische Strategien
fördern? Welcher Umgang ist selbstwertförderlich trotz Kränkungserfahrungen? Diesen und weiteren
Fragen wollen wir uns mittels emotionsfokussierter und verhaltenstherapeutischer Interventionen
innerhalb des Workshops zuwenden und auseinandersetzen. Außerdem wollen wir uns mit der Frage
beschäftigen, wie wir mit Kränkungen innerhalb der therapeutischen Beziehung umgehen können.
Wie können wir diese, wenn sie einmal aufgetreten sind, therapeutisch nutzbar machen und den*die
Patient*innen dabei unterstützen, korrigierende Erfahrungen zu machen. 1) Inhalt:
Zahlreiche, bekannte Zitate über das Erfahren von Kränkungen (z.B. aus Homers Odyssee „Dulde,
mein Herz! Du hast noch härtere Kränkungen erduldet“) verdeutlichen die zentrale Bedeutung des
Gefühls und Erlebens im Laufe der menschlichen Entwicklung. Sowohl im Alltag als auch im
psychotherapeutischen Kontext sind wir immer wieder mit Kränkungsthemen konfrontiert.
Schwierige, verletzende zwischenmenschliche Erfahrungen können Kränkungen verursachen. Im
Mittelpunkt stehen Themen wie: sich nicht ernst genommen fühlen, wenig wichtig zu sein,
zurückgewiesen oder kritisiert zu werden. Kränkungserfahrungen haben einen großen Einfluss auf
Beziehungsqualitäten und allzu oft kommt es vor diesem Hintergrund zu Beziehungsabbrüchen. Je
nach frühkindlichen, biografischen Erfahrungen und aktivierten Schemata/Grundüberzeugungen
reagieren Menschen unterschiedlich auf potentiell Kränkendes. Wenig hilfreiche
Bewältigungsstrategien zur Reduktion des Kränkungserlebens können mit Gefühlen wie Rache,
Ohnmacht, Wut, Traurigkeit oder Angst einhergehen. Was unterscheidet resiliente
Verarbeitungsstrategien von dysfunktionalen Bewältigungsstrategien? Wie können wir
Kränkungserfahrungen für die Therapie nutzbar machen und intra- sowie interpsychische Strategien
fördern? Welcher Umgang ist selbstwertförderlich trotz Kränkungserfahrungen? Diesen und weiteren
Fragen wollen wir uns mittels emotionsfokussierter und verhaltenstherapeutischer Interventionen
innerhalb des Workshops zuwenden und auseinandersetzen. Außerdem wollen wir uns mit der Frage
beschäftigen, wie wir mit Kränkungen innerhalb der therapeutischen Beziehung umgehen können.
Wie können wir diese, wenn sie einmal aufgetreten sind, therapeutisch nutzbar machen und den*die
Patient*innen dabei unterstützen, korrigierende Erfahrungen zu machen.
2) Eignung: Der Workshop richtet sich an alle therapeutisch arbeitetende KollegInnen sowohl aus
dem ärztlichen als auch psychotherapeutischen Kontext

3) Rahmenbedingungen: Interaktionelles Seminar mit theoretischen Anteilen sowie Möglichkeiten
des Austausches, Einüben von Interventionen in Kleingruppen, Bearbeitung von Arbeitsmaterialien
auch mit Selbstreflektionsanteilen für Therapeuten/-Innen Fallbeispiele und Möglichkeiten eigene
Patienten einzubringen.

Akkreditierungsnummer: 2767102026006408502
Fortbildungspunkte: 15
Referent*innen:
– Maren Lammers

Tag Beginn Ende
1 12.11.2026 10:00 18:00
2 13.11.2026 09:00 12:30

Anmeldung erforderlich
Telefon: 04402-984120
E-Mail: info@psycultus.de
Internet: https://www.psycultus.de/
Gebühr pro Teilnehmer: 499.99,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 20

Details

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • Melanie Streit

Details

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • Melanie Streit