Ererbte Wunden heilen mit EMDR
Unbewältigte Traumata können in gravierendem Ausmaß auf die Folgegeneration übertragen werden. Dies wissen wir spätestens seit den Untersuchungen an Kindern und Enkeln Kriegstraumatisierter und Holocaustüberlebender.
Im Seminar liegt der Fokus zunächst auf der Vermittlung des wissenschaftlichen Hintergrunds sowie der Identifizierung ererbter Wunden.
Mit Hilfe von Livedemonstrationen und Videoausschnitten wird den Teilnehmenden die Gelegenheit gegeben, der Referentin über die Schulter zu schauen und so das von ihr entwickelte Vorgehen zur traumatherapeutischen Verarbeitung transgenerationaler Traumatisierung kennenzulernen.
In Kleingruppen kann das Vorgehen praktisch umgesetzt werden. Daher werden in diesem praxisorientierten Kurs Ausbildung und eigene Erfahrungen in der Anwendung von EMDR vorausgesetzt (mindestens Level 1).
Nach dem Seminar werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Kriterien kennengelernt haben, anhand derer transgenerationale Traumatisierung diagnostiziert werden können,
ein vertieftes Verständnis für transgenerational übertragene Traumata erarbeitet haben,
auf die besonderen Gegebenheiten zugeschnittene Übungen zur Versorgung ererbter Wunden kennengelernt haben,
einen auf die besonderen Gegebenheiten transgenerationaler Traumatisierung zugeschnittenen Zugang zur Traumaprozessierung mit EMDR kennengelernt haben,
neue Perspektiven entwickelt haben für die Behandlung ihrer Patientinnen und Patienten,
in Kleingruppen das Gelernte erfahren haben.
Akkreditierungsnummer: 2767102025021608216
Fortbildungspunkte: 10
Referent*innen:
– Katharina Drexler
Anmeldung erforderlich
Telefon: 04351 888 91 99
E-Mail: info@emdr.de
Internet: https://www.emdr.de
Gebühr pro Teilnehmer: 270,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 90
