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BPtK fordert bessere psychotherapeutische Versorgung von Migranten |
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Berlin, 15.06.2010, BPtK-News
Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert eine bessere
psychotherapeutische Versorgung von Migranten. Migranten erkranken um
fast 60 Prozent häufiger an Depressionen im Vergleich zur einheimischen
Bevölkerung. Körperliche Beschwerden, für die sich keine organischen
Ursachen feststellen lassen (somatoforme Störungen), treten bei
Migranten fast doppelt so oft auf.
Psychische Erkrankungen
schränken Integrationsfähigkeit und -bereitschaft ein bzw. machen sie
unmöglich. "Für Migranten fehlen passende psychotherapeutische
Behandlungsangebote", stellt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter
fest. "Wir fordern deshalb muttersprachliche Psychotherapeuten für
Migranten, wenn dies nicht möglich ist, speziell ausgebildete
Dolmetscher in der Psychotherapie." Besonders schlecht ist die
Versorgung von Flüchtlingen, die den gleichen Anspruch auf
Krankenbehandlung erhalten sollten wie Sozialhilfeempfänger.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Juni 2010 um 11:17 Uhr |